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ACHTUNG
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Das Spiel entstand vor etwa 19 Jahren auf einem ZX81 mit 16 kB RAM.

Dieses Programm ist schon 9 Jahre alt (1992). Damaliger Standard war
ein 286er mit 12 MHz, 20 MB Festplatte und 1 MB Hauptspeicher. High-End
Rechner wiesen auch schon mal 80 MB Festplatte und 8 MB Hauptspeicher auf.
Die Soundausgabe erfolgt ber den PC-internen Lautsprecher.
Im DOS-Modus oder der DOS-Box im Vollbildmodus sollte das Programm aber
immer noch problemlos laufen. Getestet habe ich es unter Windows 95
und Windows NT 4.0. Die Steuerung erfolgt ber Leertaste und Kursortasten.

EPISKOP.DOC ist die Originalanleitung im DOS-Zeichensatz und ist identisch
mit der hier folgenden Anleitung. Die darin angegebene Adresse ist schon 
seit 1995 ungltig! Der "Disc EDV Report" war eine zweimonatlich
erscheinende Zeitschrift mit 5,25"-Diskette, bei der ich Anfang der 90er Jahre
zahlreiche Spiele und Programme verffentlichte.




E P I S K O P A T
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Das Spiel der Bischfe


ZUR GESCHICHTE DES SPIELES
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Ja, das Spiel hat bereits Geschichte. 1982 bei einer besonders "inter-
essanten"     Ausbildungsveransataltung    kam   mein   Kollege   Ralf
Albensoeder  auf  mich  zu  und  meinte "Knnte man nicht ...". Und so
enstand  das  Spiel  EPISKOPAT.  Noch  am  gleichen Tag begann ich das
Listing  zu  schreiben  und  Ralf  hatte immer neue Ideen. Und als die
Ausbildungswoche  um war, hatte ich einen kleinen Berg Papier, auf dem
sich  das  erste Listing dieses Spieles im ZX81-BASIC befand. Der ZX81
hatte nur 16 kB RAM, weder Farbe noch Ton.
1983  kam  dann  der  ZX-SPECTRUM.  Farbe  und Ton wurden hinzugefgt.
Spielparameter  wurden optimiert. Kindergrten, Schulen und Sozialsta-
tionen wurden eingefhrt. Da die Graphik nie wesentlich war, blieb sie
eher archaisch und errinnert immer noch an den guten alten ZX81.
1986  kamm dann der MSX-Computer und mit ihm Microsoft-Basic. Und wie-
der  wurde der Sourcecode bertragen und verndert, ohne den Flair des
"Originales" zu verndern.
1990  mute ich aus beruflichen Grnden "kompatibel" werden. EPISKOPAT
wurde  es  jetzt  auch.  Es wurde nocheinmal komplett durchgesehen und
berarbeitet,  ohne  jedoch  die Originalsubstanz zu verndern. Da der
BASIC-Sourcecode durch diese vielen Vernderungen alles andere als ein
Beispiel fr strukturierte Programmierung ist, ist nur die mit  POWER-
BASIC kompilierte Fassung erhltlich.
Sie haben also ein Spiel vorliegen, das auf 8-jhrige Entwicklungszeit
zurckblickt und Sie sicher sehr lange fesseln wird.


ZIEL DES SPIELES
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Alleiniges Ziel ist es, mglichst rasch Papst zu werden. Jeder Spieler
beginnt  als  Bischof,  der  irgendwann vom Papst zum Kardinal ernannt
wird  und nach dem Tod des Papstes als Kandidat fr die Wahl des neuen
Papstes zur Verfgung steht.


VORBEREITUNG
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Geben  Sie  Anzahl  und Vornamen (bitte gro schreiben) der Mitspieler
ein.  Das Spiel ist zwar fr einen Einzelspieler schon spannend, rich-
tig  Pfeffer  bekommt  es aber, wenn man zu mehreren spielt. In diesem
Fall  ist ein digitaler Joystick, der die Kursortasten simuliert, sehr
von Vorteil.
Es wird angezeigt, ob der augenblickliche Papst eher KONSERVATIV, AUS-
GEGLICHEN  oder gar PROGRESSIV ist. In den VERTRAULICHEN INFORMATIONEN
erhlt man Einblick ber die Wertmastbe des Papstes.


DAS SPIEL
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In  jeder Runde, die ein Jahr simuliert, hat jeder Spieler vier Spiel-
phasen zu durchlaufen:

1. Phase: berblick ber das Bistum
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Ein  berblick ber die wesentlichen Daten des Bistums werden gegeben.
Pastoralreferenten sind Theologen (Seelsorger), die nicht geweiht sind
(dafr  aber  heiraten  drfen) und daher keine Pfarrei leiten drfen.
Die  Daten  gelten  fr den Beginn des Jahres. Sie knnen sich aber im
Laufe  des  Jahres  noch ndern: Sinkt die Katholikenzahl, sinken auch
die  Kirchensteuereinnahmen. Werden neue Pfarreien gegrndet oder mehr
Mitarbeiter  eingestellt,  als  ausscheiden erhhen sich die laufenden
Kosten.  Mit  der Zahl der sozialen Einrichtungen erhht sich auch die
Motivierung zum Spenden.
Das  Geld  ist  (leider)  wichtig.  Geht man pleite, scheidet man aus;
ebensowenig  wenn  man  zu  wenig Priester hat oder die Katholikenzahl
unter  100000 sinkt. Auch das Verhltnis Priester und Pastoralreferen-
ten  zur  Anzahl der Glubigen sollte besser als 1 zu 1000 sein, damit
die Seelsorge flchendeckend ist.
Durch Druck auf die Leertaste oder <RETURN> kommt man weiter ...

2. Phase: Aktionen
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Bis  zu  7  Aktivitten knnen pro Jahr entwickelt werden. Aber aufge-
pat  mit  dem Geld! Das Dilemna ist folgendes: Tut man nichts, werden
die  Katholiken  weniger, Sekten treten auf, die Einnahmen sinken, ...
und tut man zu viel, hat man vielleicht volle Kirchen, geht aber plei-
te ...
TIP:  Zu  Beginn  des Spieles eher grozgig sein, dann aber, wenn der
Laden in Schwung gekommen ist, sparsamer werden.
Mit  den  Kursortasten steuern Sie den Kursor hoch oder runter und mit
der Leertaste oder <RETURN> whlen Sie aus.

Einige kurze Hinweise zu den einzelnen Aktionen:
Ohne Jugendarbeit ist bald Erwachsenenbildung sinnlos. Es ist mig in
die  Ausbildung Geld zu stecken, wenn mann nicht die Jugend motiviert.
Wenn's nicht auf Anhieb klappt: Immer wieder versuchen.
Wichtig ist der Fastenhirtenbrief. Er kostet wenig und erreicht viele.
Sie  knnen  zwischen  verschiedenen  Themen whlen. Die verschiedenen
Themen  haben verschiedenste Auswirkungen auf Papst, Jugend, Erwachse-
ne, allgemeine Moral, Kircheneintritte, ... Das nher auszufhren wr-
de den Text zu sehr aufblhen. Ausprobieren und die Wirkungen beobach-
ten!
Man  kann  in fananzielle Not geratenen Kollegen kleine Finanzspritzen
geben. Sie entscheiden, wem Sie helfen wollen. Geht ein Spieler pleite
und  andere  waren  reich genug, ihm zu helfen (ber 200 Mio DM Verm-
gen),  wird  dies  von Rom geahndet: Die Hlfte des Vermgens wird von
Rom fr die rmsten dieser Welt beschlagnahmt!
Will  man  einen  Kollegen anschwrzen (oder besser: Den Papst auf den
Mangel  eines  Kollegen hinweisen), sollte man sich berlegen, in wel-
chem Punkt man dies tut. Ist man selber auf dem Gebiet gut und war der
Hinweis  berechtigt,  wird  dies vom Papst honoriert und der Getadelte
verliert Ansehen und 20 Mio DM. Im umgekehrten Fall verliert man Anse-
hen bei Papst und eigener Bevlkerung und zahlt 20 Mio DM Wiedergutma-
chung an den zu Unrecht angeschwrzten Kollegen.
Kindergrten, Schulen und besonders Sozialstationen heben die Spenden-
freudigkeit  der  Bevlkerung  und deren Neugrndung findet immer Bei-
fall.  Kindergrten  und Schulen knnen sich positiv auf die Jugendar-
beit auswirken.
Ist  alles  getan,  "NICHTS MEHR" anwhlen und Leertaste oder <RETURN>
drcken.

3. Phase: Blick ins Bistum
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Im  schlimmsten  Fall  gibt  es eine Reformation. Reformationen treten
bevorzugt  auf,  wenn  die Kirche volkskirchlichen Charakter hat, d.h.
der Katholikenanteil extrem hoch ist. Die Gefahr steigt, wenn in einem
anderen Bistum bereits eine Reformation war.
Wenn  die Zeugen Jehovas (bei geringer Moral und wenig Erwachsenenbil-
dung)  oder  eine  Jugendsekte  (geringe Moral und wenig Jugendarbeit)
auftauchen,  gilt  es zu handeln: Auf einem dunklen Quadrat erscheinen
kleine  Kreuze.  Steuern  Sie mit den Kursortasten den Bischofsstab so
schnell  wie  mglich  ber die Kreuze. In jeder Sekunde verlieren Sie
Katholiken an die Sekte ... Haben Sie alle Kreuze erreicht, werden die
Verluste angezeigt.
Es  knnen  auch  positive  Dinge im Bistum vorkommen. Lassen Sie sich
berraschen!

Durch  Druck  auf  das  <+>  knnen  Sie die Musik verkrzen. Wenn ein
Sternchen  unten  links  erscheint, kommen Sie mit Leertaste oder <RE-
TURN> weiter:

4. Phase: Personalentscheidungen
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Neupriester  sind  Priester,  die  gerade mit dem Studium fertig sind,
Pastoralassisten  werden  nach  zwei  Jahren zu Pastoralreferenten. Je
nach  Lage  im  Bistum  steigen oder sinken die Zahlen derjenigen, die
diese Berufe ergreifen wollen.
Drcken  Sie die Kursotaste nach oben erhht sich die Zahl, nach unten
wird  sie  weniger. Mit der Leertaste oder <RETURN> geben Sie die Zahl
ein. Die Neugrndung einer Pfarrei kostet 10 Mio DM.
Sollte der Papst entscheiden, da Sie Kardinal werden, ertnt ein kur-
zes  Signal,  eine  Meldung  erscheint und die Hintergrundfarbe ndert
sich von Bischofs-Violett in Kardinal-Purpur!
...  und  jetzt  (endlich) ist der nchste Spieler dran. (Keine Angst:
Nach  einigen  Runden  geht alles sehr flott. Wir haben schon an einem
Abend bis weit ins 22. Jahrhundert gespielt ...)
Haben alle Spieler Ihre Runde gespielt, wird eventuell ein Kurzbericht
ber den Gesundheitszustand des Papstes gegeben ("leicht angegriffen")
oder  "schwer  erkrankt") und das Spiel geht in's nchste Jahr. Stirbt
der Papst beginnt das

KONKLAVE - die geschlossene Versammlung zur Papstwahl
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Nach  dem  Trauerhymnus  wird  der Vatikan gezeigt. Achten Sie auf den
Rauch:  Ist er schwarz hatte im aktuellen Wahlgang keiner der Kandida-
ten  die absolute Mehrheit und ein neuer Wahlgang beginnt, ist er aber
wei, dann "HABEMUS PAPAM" haben wir einen neuen Papst!
Der  Jubel wird musikalisch unterstrichen und dann wird verkndet, wer
der  neue  Papst ist: Entweder einer der Mitspieler ... oder ein gnz-
lich  Fremder,  weil  keiner  gut genug war. Mit diesem Papst geht das
Spiel dann weiter.
Wird  einer  der Mitspieler Papst, kann mit diesem weitergespielt wer-
den,  nachdem dieser seinen Papstnahmen und seine Bewertungen eingege-
ben  hat.  Jeder Spieler bekommt ein neues Bistum zugeteilt und weiter
geht's!
                                           V I E L   S P A S S !
